Bericht zum Schwäbischen in der Kelter 2017

Die Veranstaltung „Schwäbisches in der Kelter“ ist auch nach 24 Jahren ein Publikumsmagnet. In der ausverkauften Benninger Kelter erfreuten sich Jung und Alt an den typisch schwäbischen Darbietungen.

 

Nachdem der Vereinsvorstand Jürgen Brendel die Gäste begrüßt hat und kurz aufs Programm eingegangen ist, haben die Hobby-Handörgler des Vereins unter ihrer langjährigen Dirigentin Brigitte Fleck den musikalischen Reigen eröffnet.

Mit dem flotten Marsch „Junges Blut“ und dem Walzer „Am Velderer See“war das Publikum schon am schunkeln und mitmachen. Bei der Polka „Rosamunde“ gab es kein Halten mehr, es wurde mitgesungen und geklatscht-ein tolles Publikum.

Nun kam die nächste Stimmungskanone mit unserer „Fleckaschella“ Regina Ziegler. Mit deftigen Witzen und Geschichten aus dem Alltag hatte sie die Lacher voll auf ihrer Seite. Aus Benningen und vom Schultes gäb's net so viel zum verzähla, hat d'Fleckaschella gmoint.

Es sei ihr zu Ohren gekommen, dass die Gemeinde einen Seniorenbus anschaffen will um besser zum Doktor und zum Einkaufen zu kommen. Leider kann der Bus nicht auf der Umgehungsstraße fahren, da die Planung des Landkreises nach 10 Jahren immer noch nicht abgeschlossen ist und nur ein Pfeiler andeutet, dass hier eine Brücke über den Neckar gehen soll. Dieser Pfeiler heißt mittlerweile “So doo“ d.h. sie stehe einfach so da.

Nachdem die Fleckaschella wieder in ihre normale Kleidung geschlüpft war und ihr Akkordeon aufgesetzt hatte kam der 2. Block der Hobbys.

Mit dem Tango „La Morenita“ und den Tangoerinnerungen „Schwarzer Zigeuner“ schwelgte das Publikum in alten Zeiten. Mit den „Italien Oldies“ und den bekannten Stücken „Chianti Lied“, „Marina“ und „Capri Fischer“ wurde der Geschmack der Gäste voll getroffen und die Hobbys verabschiedeten sich mit dem „Regimentmarsch“ von der Bühne.

Mit den „Original Besa Batscher“ stand ein weiteres Highlight auf der Bühne. Diese 4 männlichen und 1 weibliche Person standen plötzlich auf der Bühne, ausgestattet mit Reisigbesen, Schubkarren und Kuttereimer, Trompeten und Akkordeon und legten auch sofort los. Mit altbekannten Melodien auf dem Akkordeon vorgetragen, Rhythmus mit dem Kuttereimer und Kohlekasten, mit einer Schwebenummer bei der die junge Dame in 3m Höhe auf der Stange schwebte und mit dem großen Rührlöffel den Takt gab. Eine tolle schwäbische Show bei der die Zuschauer toll mitmachten.

Nach einer kurzen Umbaupause war Theater angesagt. „S'Davidle ond d'r Goliath“ von Werner Harsch hieß das Stück in 2 Akten unter der Leitung von Edwin Lang.

Das an sich friedliche Gemeindeleben in Benningen erleidet einen herben Rückschlag als zwei bislang unbescholtene Bürger im Wettstreit um den Preis für den schönsten Salatkopf bzw. die Prämierung des „Rasse“ Hundes im Vorfeld einer Ausstellung in heftigen Streit geraten. Wird am Ende wieder eitel Sonnenschein herrschen?

 Es spielten Bürgermeister (Klaus Kielkopf), Frau Bürgermeister (Birgit Lehmann), Tochter Lisbeth (Carina Preßmann), Griebele (Jürgen Brendel), Schwämmle (Manfred Kerger), Kätter (Sabine Trubrig), Büttel (Günther Schmid).

Ein schöner Abend mit zufriedenen Gästen ging zu Ende und dazu hat natürlich auch die gut bestückte Küche der Kelter mit Maultaschen, saure Kutteln, Schnitzel mit Kartoffelsalat, Schmalzbrot oder Vesperteller und so manches Viertele beigetragen.

 

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