Bericht zum Schwäbischen in der Kelter 2015

Benningen, ein Garant für beste Unterhaltung und gut gelauntem Publikum. Auch nach 20 Jahren ist dieses Event noch ein Renner, ganz nach dem Motto „zerscht wird gessa ond tronka, dann gibt’s nicht nur Theater“, haben die Hobbyhandörgler, unter der Leitung von Brigitte Fleck, den Abend mit den Stücken "Viva la Marcia" und "Broadway Sterne" eröffnet und die Gäste zum Mitsingen animiert.

Für die Hobbyörgler ein Ansporn die Gäste in den Süden mit dem "Chianti Lied", der "Gitarren Serenade", "Spanish Eyes" und "Funiculi Funicula" mitzunehmen.

Beim "Deutschmeister Regimentmarsch" hatte die Stimmung den Höhepunkt erreicht und die Örgler kamen um eine Zugabe nicht herum.

Bei der Veranstaltung darf die Fleckaschella Regina Ziegler nicht fehlen. Dieses Jahr war sie als Marktfrau verkleidet auf der Bühne. Sie war vom Markt in Stuttgart nach Benningen gelaufen. Dabei hat sie einen Schuh verloren, aber auch mit nur einem Schuh aber dafür mit einem losen Mundwerk hat sie über die Vorkommnisse in Benningen und Umgebung berichtet. Zum Beispiel über die Umbauten für Asylanten, die Strassenrenovierung und die Kirchensanierung. Gepaart mit entsprechenden Witzen eine gelungene Vostellung. Als sie dann noch von den Knochenfunden am Neckar erzählte, bei denen man bis heute noch rätselt ob es Römer-, Germanen- oder Alemannenknochen sind oder ob man in Benningen bald einen Krimi drehen kann.

Mit dem Benninger Pfarrer ist sie auch zu „Gericht“ gezogen, immer wenn man ihn braucht ist er im Urlaub oder krank. Bei der Jahresfeier des Akkordeon Verein im Dezember 2014 sind Wein- und Sektflaschen verschwunden, wenn das nochmal vorkommen sollte, stellt sie die Getränke nächstes Jahr beim „Schwäbischen“ 2016 auf die Bühne.

Vorstand Jürgen Brendel hat bei seiner Begrüßung Bürgermeister Warthon, die Gemeinderäte und Vertreter der Vereine begrüßt und natürlich auch das Highlight dieses Abends, die Brenz Band mit ihren nationalen und internationalen Auftritten, Auszeichnungen und Ehrungen.

Sie haben uns wieder „in Grund und Boden“ gespielt, mit der Vielseitigkeit ihrer Stücke, ihrer Solisten und das alles ohne Noten. Ein Genuss der Extraklasse – gelebte Inklusion. Zwischen den Liedern hat Jürgen Dietle und Gerhard Ruhl über Erlebnisse in Polen, Frankreich, China etc. erzählt. So konnte das Publikum mitfühlen was diese Band musikalisch und menschlich schon erlebt hat.

Begeisternd waren die Solisten Rudi an der Schalmei, Ralf mit weißem Handschuh als Dirigent, Harald am Keyboard, Salvatore am Akkordeon mit Adriano Celentano Stimme und Bernd am Schlagzeug mit seinem unverwechselbaren Kleinbottwarer Sound. Natürlich ging auch die Brenz Band nicht ohne Zugabe von der Bühne.

Wir vom Akkordeon Verein sind besonders stolz, dass sich die Brenz Band entschieden hat zu uns zu kommen anstatt nach St. Petersburg zu fahren.

Kein „Schwäbisches in der Kelter“ ohne schwäbisches Theaterstück. mit „Die Veteranen“ von Werner Harsch waren die Zuschauer voll begeistert.

Vorstand Jürgen Brendel bedankte sich bei Regisseur Edwin Lang und bei den Theaterspielern Günther Schmid (Opa), Birgit Lehmann (Rosa), Klaus Kielkopf (Eugen), Carina Preßmann (Jenny), Jürgen Brendel (Postmichel), Rita Acerra (Fräulein Pfläumle) und Petra Zimmann (Frau Susanne) und bei allen Akteuren und dem tollen Publikum die zu diesem gelungenen Abend beigetragen haben.

Ein Aushängeschild für den Akkordeonverein und Ansporn für weitere Veranstaltungen verbunden mit der Hoffnung junge oder gestandene Akkordeonspieler zu animieren in unserem Verein mitzuwirken.

 

 

 

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